Kapitel 24 
(September 2018):

Noch ein Wheatentreffen bei mir zuhause


Mom zog ihr Wheaten-T-Shirt, die Wheaten-Halskette und die Ohrringe an und legte zwei zusätzliche Bretter in den Esstisch. Irgendetwas mit Hunden würde also passieren. Ich bekam ein Vollbad, einen Mandelöl-Conditioner und gründliches Kämmen verpasst. Und plötzlich war unsere Straße voller Wheaten: Ninjo und Mokka, Lilly, Jago aus Papenburg und der jüngste: der 13 Wochen alte Wylie aus Wilhelmshaven. Mom war begeistert, dass diese Familien bereit waren, bis zu zwei Stunden zu fahren, um mit mir spazieren zu gehen und Kaffee zu trinken. Ich war nämlich mal der Grund dafür, dass sie von ihren Familien adoptiert wurden, nachdem ich einige in der Stadt und die anderen auf einer Tiermesse bezaubert hatte. Zwei weitere Wheaten hatten an diesem Tag andere Termine, aber sie werden das nächste Mal kommen.

Seit meine vom Don-Züchter in den Ruhestand gegangen sind, hat Mummy potenzielle Wheaten-Besitzer zu Irene und ihren Zwinger Wheaten Goblins geschickt. Gestern waren vier vom Dons und zwei Goblins da. Zuerst machten wir unseren 90-minütigen Spaziergang und sogar der kleine Goblin Wylie schaffte es. Er war ein Engel: offen und freundlich, aber nicht nervig wie so viele andere Welpen. Ohne Leine rannte er einfach mit dem Rudel mit, an der Leine benahm er sich wie ein Gentleman.

Als wir nach Hause kamen, fanden alle das Wetter zu schön, um ins Haus zu gehen, also versammelten sich die Erwachsenen um den Terrassentisch und die Kinder spielten mit uns Hunden und halfen uns beim Wippen, beim Tunnel und über eine Hürde. Den Slalom hatte Mom nicht aufgebaut, weil sie befürchtete, dass wir gegen die Stangen laufen könnten.

Wir fanden den Brunnen gut zum Trinken und alle waren friedlich: Wheaten und Menschen gleichermaßen. Tante Michaela, die gekommen war um über Fellpflegeprodukte zu beraten, fand es schwierig, die Leute dazu zu bringen, ihr zuzuhören. Mama und Josephine legten Wiley auf meinen Trimmtisch und er ließ sich sogar von Mom bürsten. Er war definitiv der Held des Tages.

Unser nächster Termin mit Hunden ist der 10. und 11. November, zu dem wir die Rasse auf dem Klub-für-Terrier-Stand bei der Tiermesse Mein Tier in Oldenburg vertreten werden, so wie wir es schon mal gemacht haben, als ich die Familien von Lilly, Jago und Wylie davon überzeugt habe, dass sie einen Wheaten brauchen. Siehe die Kapitel 16 und 17. Zwei Goblin-Mädchen brauchen dort noch Familien, deshalb werde ich mich wieder bestens benehmen. Wie immer.

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